Potenz steigern: 10 Tipps für eine stärkere Erektion

Rund 50 Prozent der Männer über 50 leiden an Erektionsstörungen. Glücklicherweise gibt es einige Hausmittel, mit deren Hilfe die Potenz gesteigert werden kann. Was steigert die Potenz? Wir geben 10 Tipps für eine stärkere Erektion und mehr Spaß im Bett.

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1.Eine gesunde Ernährung kann die Erektion verbessern

Als Mann kann es im Alter zu Erektionsbeschwerden kommen. Gerade dann ist eine gesunde Ernährung ist essenziell für einen gesunden Körper und kann die Chance auf eine Erektion erhöhen. Der Speiseplan sollte ausreichend Obst, Gemüse, Vollkorn und Fisch enthalten. Wer sich an der Ernährungspyramide orientiert und begleitend dazu viel Sport macht, ist auf der sicheren Seite. Stark zuckerhaltige oder fette Speisen gilt es dagegen zu vermeiden. Sie führen zu Übergewicht, Durchblutungsstörungen und anderen typischen Auslösern von Impotenz.

Besser sind Gemüse und Obst – mindestens zwei bis drei Portionen Gemüse oder Obst pro Tag, wie die deutsche Ernährungsgesellschaft empfiehlt. Ausreichend Trinken ist ebenso wichtig. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag sind ideal, um die körperlichen Prozesse zu unterstützen und die Vitalität zu fördern. Vor allem nach dem Sport, aber auch nach dem Sex gilt es besonders viel zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

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2.Wie steigere ich meine Potenz? Das Gewicht im Blick behalten

Übergewicht schadet der Potenz und hat daneben noch viele weitere negativen Folgen für Körper und Psyche. Ursächlich ist nicht nur die fehlende körperliche Fitness, auch der Testosteronspiegel leidet unter zu vielen Pfunden. Das Fett in der Bauchgegend bringt die hormonellen Vorgänge durcheinander und kann zu Problemen mit der Manneskraft führen.

Glücklicherweise haben Sport und eine gesunde Ernährung den gegenteiligen Effekt und stellen die Potenz wieder her. Doch was ist gut für die Potenz des Mannes? Sie sollten Sport in den Alltag einbauen und den Genuss von Alkohol einschränken. Regelmäßiges Wiegen hilft dabei, das Gewicht im Blick zu behalten und einer Impotenz vorzubeugen. Wer unzufrieden mit dem eigenen Gewicht ist, kann auch Kontakt mit Selbsthilfegruppen oder Vereinen aufnehmen, die beim Abnehmen helfen.

3.Bluthochdruck und Co. vermeiden

Eine ungesunde Ernährung, fehlende Bewegung oder Stress führen zu Bluthochdruck. Begleitend dazu steigt oft auch der Cholesterinspiegel. Beides ist Gift für die Potenz. Ein hoher Blutdruck geht mit Herz-Kreislauf-Beschwerden und Unwohlsein einher. Beides sind Gründe für sexuelle Unlust, die zu den körperlichen Folgen hinzukommen. Auf Dauer kann Bluthochdruck zudem ernste gesundheitliche Probleme verursachen, die sich wiederum negativ auf die Potenz auswirken können.

Um im Bett leistungsfähig zu bleiben, sollten Erkrankungen wie Bluthochdruck oder hohe Cholesterinwerte vermieden werden. Das gelingt am besten durch Sport und regelmäßige Entspannung. Gleichzeitig gilt es, die Ernährung auf den Prüfstand zu stellen und bei Bedarf Veränderungen vorzunehmen. Soll der Cholesterinspiegel gesenkt werden, muss auf tierische Fette verzichtet werden. Fettes Fleisch, Sahne oder Butter sind in diesem Fall Tabu. Sie werden durch Raps- oder Olivenöl und gesunde Alternativen aus der Bioabteilung ersetzt. Ein Arzt sollte die Diät überwachen und den Cholesterinspiegel in regelmäßigen Abständen messen.

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4.Regelmäßig Sport treiben

Sport hilft dabei, das Gewicht zu halten. Außerdem schüttet körperliche Bewegung Glückshormone aus, die wichtig für die Erektionsfähigkeit sind. Der regelmäßige Lauf um den Block oder der Gang ins Fitness-Studio sind wichtige Maßnahmen, um körperlich fit zu bleiben und die Potenz zu steigern.

Geeignet sind verschiedene Sportarten, vom Jogging bis hin zu Bodybuilding oder Schwimmen. Wichtig ist, dass der ganze Körper beansprucht wird. Die hormonellen Prozesse kommen optimal in Schwung, wenn sich Phasen der Anstrengung und Phasen der Erholung abwechseln. Deshalb sollte in jedem Fall eine Sportart gewählt werden, die variable Trainingseinheiten zulässt – etwa der Laufsport oder Übungen im Fitness-Center. Die sportliche Aktivität wirkt außerdem Verstimmungen und Stress entgegen. In Verbindung mit einer gesunden Ernährung bildet sie die Grundlage für ein aktives und zufriedenstellendes Sexleben.

5.Alkohol und Zigaretten meiden

Alkohol und Zigaretten sind Hauptursache für viele Zivilisationskrankheiten. Machen sie in geringen Dosen locker und aufgeschlossen, sind diese Mittel langfristig Gift für ein gesundes Sexualleben. Vor allem Alkohol ist schädlich. Er zerstört wichtig Nervenzentren im Gehirn, die für die Übermittlung von Reizen und Signalen an die Penisnerven zuständig sind. Auch Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, hormonelle Beschwerden und andere Hauptauslöser für Impotenz werden durch das Trinken und Rauchen verursacht. Der Verzicht auf die Giftstoffe verbessert das körperliche Wohlbefinden und steigert die Potenz.

Raucher und Menschen, die an einer Alkoholkrankheit leiden, sollten fachliche Hilfe suchen. Nicht nur schaden die Giftstoffe Erektionshärte bzw. Gliedsteife, sie sind verantwortlich für eine Vielzahl von Erkrankungen. Langfristig verschlechtern Alkohol und Nikotin das Wohlbefinden und führen zwangsläufig zu Impotenz.

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6.Stress vermeiden

Bei Stress sinkt das sexuelle Verlangen. Die Erektion gelingt schwerer oder überhaupt nicht, wenn seelischer Druck vorhanden ist. Oft lässt die Erektion zudem während des Geschlechtsverkehrs nach, insbesondere bei beruflichem Stress, der sich auch lange nach Feierabend nicht abschütteln lässt.

Es gilt, Stress von vornherein zu vermeiden und den vorhandenen Stress abzubauen. Das gelingt beispielsweise durch Sport, Meditation, Massagen oder auch einen entspannenden Spaziergang nach Feierabend. Bei anhaltendem Stress kann der Hausarzt ein geeignetes Präparat verordnen, welches die Libido stärkt und nebenbei auch den Stress reduziert. Eine therapeutische Beratung bringt zusätzlich Ordnung ins Gefühlsleben und ist damit essenziell für einen gesunden Lebensstil und eine gute Erektionsfähigkeit.

Menschen, die regelmäßig unter Stress stehen, sollten professionellen Rat einholen, um nicht nur die Erektionsfähigkeit zu verbessern, sondern auch möglichen körperlichen und seelischen Folgeerkrankungen vorzubeugen.

7.Natürliche Potenzhelfer testen

Spargel und Muskatnuss gelten als natürliche Potenzhelfer. Der heimische Kräutergarten und die Drogerie bieten viele weitere Mittel, die der Potenz auf die Sprünge helfen können. Die natürlichen Potenzhelfer sind eine gute Ergänzung zu einem gesunden und aktiven Lebensstil.

Als besonders wirksam gilt Yohimbin. Der Extrakt aus der Rinde des Yohimbe-Baumes soll ähnlich positiv zur Potenz beitragen wie beispielsweise Ginseng oder Arginin. Beiden werden positive Effekte auf die Muskulatur des Schwellkörpers zugeschrieben. Vor allem Ginseng gilt als wahres Wundermittel und hatte in China lange den Ruf eines äußerst wirksamen Aphrodisiakums inne. Besonders wirksam sind die genannten pflanzlichen Mittel übrigens dann, wenn sie über Wochen oder Monate hinweg eingenommen werden.

Für den kurzfristigen Effekt bietet sich Schokolade an. Die Süßigkeit unterstützt hormonellen Prozesse und trägt positiv zum Stressabbau bei. Eine ähnliche Wirkung hat Chili. Bereits eine halbe Schote vor dem Sex kann die Manneskraft signifikant verbessern.

Was fördert die Potenz außerdem? Anregende Lebensmittel wie Kaffee oder Mittel aus der Apotheke. Möchte man ohne Medikamente und Hausmittel schnell die Erektion stärken, hilft Potenzmuskel-Training.

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8.Potenzmuskulatur trainieren

Beckenbodentraining ist ein bewährtes Mittel zur Potenzsteigerung. Trainiert wird nicht nur die Rigidität, sondern auch der Ejakulationsfluss. Das Ergebnis können festere und längere Erektionen und damit ein erfüllteres Sexleben sein. Verschiedene Übungen eignen sich, um Becken, Po, Rücken oder die Oberschenkel zu kräftigen und gleichzeitig etwas für die Manneskraft zu tun. Als praktische Nebeneffekte beugt effektives Training der Potenzmuskulatur Altersbeschwerden wie Inkontinenz vor und steigert das Selbstwertgefühl. Im Büro eignet sich der Gymnastikball als einfache Übung gegen eine schwindende Erektionshärte.

9.Enthaltsamkeit pflegen

Überstimulation kann zu einer zeitweiligen Impotenz führen. Betroffen sind vor allem Menschen, die ein aktives Sexleben pflegen oder regelmäßig Pornografie konsumieren. In beiden Fällen ist Enthaltsamkeit das richtige Gegenmittel. Der Verzicht auf Sex erlaubt es dem Testosteronspiegel, anzusteigen. Nach einer Woche hat er seinen Höchstpunkt erreicht und die Potenz sollte sich deutlich verbessert haben. Damit dieser Tipp gelingt, muss auch auf Selbstbefriedigung verzichtet werden. Enthaltsamkeit verbessert die Erektion, erlaubt es aber nicht zwingend, beim Sex länger durchzuhalten. Deshalb empfiehlt sich die Kombination mit regelmäßigem Beckenbodentraining.

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10.Kontakt mit dem Facharzt aufnehmen

Die männliche Potenz ist abhängig von der Tagesform. Faktoren wie Stress, Ernährung und Bewegung wirken sich auf die Fähigkeit zur Erektion aus. Sollten die Potenzprobleme über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder immer wieder auftreten, wird am besten der Urologe aufgesucht. Der Facharzt kann bei Bedarf Blut abnehmen oder die Ursachen für die Potenzbeschwerden im Gespräch mit dem Patienten ermitteln.

 

About Andrea Bianchi

Ich bezeichne mich selbst als liberal eingestellten Weltbürger und praktiziere einen staatenlosen Lebensstil. Ich bin leidenschaftlicher, freier Journalist, ehemaliger Sportlehrer und Esse für mein Leben gerne (gesund).